By Lars Bause | Published | Keine Kommentare
Im Rahmen unserer Berufsorientierung haben die Klassen 8 und 10a in der ersten Dezemberwoche eine spannende Exkursion zum Binderholz-Werk in Baruth (ehemals Klenk) unternommen. Das rund 60 Hektar große Betriebsgelände gab unseren Schülerinnen und Schülern einen umfassenden Einblick in die moderne Holzverarbeitung.
Nach unserer Ankunft wurden wir herzlich im Seminarraum begrüßt. Dort erhielten wir eine kleine Einführung und für jede Person lagen einige nette Werbegeschenke bereit: ein blaues Basecap, ein Schlüsselband, ein Kugelschreiber sowie Ohrstöpsel für die anstehende Werksführung, dazu noch Warnwesten, um uns deutlich von dem Personal zu unterscheiden.

Dann ging es, in zwei Gruppen aufgeteilt, auf das weitläufige Betriebsgelände.
Wir starteten dort, wo die Baumstämme – hauptsächlich Kiefer – angeliefert werden. Ein riesiger Greifarm, der selbst 75 Tonnen wiegt, entlud innerhalb weniger Minuten die LKWs.

Anschließend wanderten die Stämme über Förderbänder durch verschiedene Verarbeitungsschritte: Entrinden, Zuschneiden in Bretter, Kanthölzer oder Balken. Sogar die Rinde wird weiterverwendet, etwa als Rindenmulch. Restholz dient im werkseigenen Kraftwerk der Energiegewinnung.




Ein beeindruckender Teil war die Sichtung der Röntgenstationen, mit denen man das Holz innerlich überprüft, bevor es weiterverarbeitet wird. Schließlich wurde uns gezeigt, wie die fertigen Produkte – von Balken bis hin zu vorgefertigten Dachkonstruktionen – am Ende aussehen und wie sie behandelt und getrocknet werden.
Zum Abschluss gab es noch ein kleines Quiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihr frisch erworbenes Wissen testen konnten. Die Besten erhielten kleine Preise, und alle konnten noch etwas über die Ausbildungsberufe bei Binderholz erfahren, von Elektronik bis zur Holzverarbeitung. Mit belegten Brötchen und Getränken klang der Besuch aus, und wir fuhren mit vielen neuen Eindrücken zurück zur Schule.
Wir danken dem Team der Firma Binderholz Baruth für dieses tolle Erlebnis!
(Text von Fr. Gleiche, Klassenleiterin der Klasse 8 im Namen der Klassen 8 und 10)